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Erfüllen Sie die Erwartungen ungeduldiger Kunden

by Marcus Jewell ‎05-11-2016 09:30 AM - edited ‎05-15-2016 05:54 AM (2,424 Views)

Der durchschnittliche Smartphone-Nutzer schaut etwa 50- bis 100-mal am Tag auf sein Handy und erwartet stets sofortigen Zugang zu allen Informationen und Services, die er gerade benötigt.

 

Deshalb ist es äußerst wichtig, dass die Leistung mobiler Applikationen jederzeit kontrolliert, gemanagt und optimiert werden kann, um maximale Verfügbarkeit und Reaktionsgeschwindigkeit zu garantieren und somit auch Kunden zufriedenzustellen.

 

In der Tat hat eine Studie ergeben, dass mobile Anwendungen für 59 Prozent der Unternehmen enorm wichtig sind. Weitere 54 Prozent geben an, dass mobile Applikationen in Zukunft wohl noch wichtiger werden1.

 

Eine zuverlässige und hohe Anwendungsleistung ist umso wichtiger, wenn Apps als Umsatzgenerator genutzt werden: Die Wachstumsraten von Mobile-Commerce übertreffen e-Commerce um ein 3-faches2.

 

Der Trend geht also hin zum mobilen Shoppen – wann und wo immer man will. Mit dieser Veränderung wachsen auch die Ansprüche an die Leistung von Applikationen. Wenn die Ladezeit nur eine einzige Sekunde länger dauert, kann dies zu einem Umsatzverlust von 7 Prozent führen3.

 

In der Studie geben daher 77 Prozent der befragten Unternehmen an, dass schlechte Applikationsperformanz sie daran hindert, ihre Verkaufszahlen zu Hauptgeschäftszeiten zu steigern1.

 

Zu diesen Hauptgeschäftszeiten gehören Black Friday, Cyber Monday und die Weihnachtszeit. Wenn ein Teil des Geschäfts online abläuft, wie z.B. beim britischen Unternehmen ASOS, ist es enorm wichtig, während dieser Zeit die Verkaufszahlen in die Höhe zu treiben. ASOS hat vor kurzem bekanntgegeben, dass am letzten Back Friday und Cyber Monday eine Rekordzahl von Shoppern die Webseite aufgerufen hat. So konnte ASOS bis zu neun Bestellungen pro Sekunde verzeichnen.

 

Fast die Hälfte aller Verkäufe bei ASOS finden mittlerweile über die mobile App des Händlers statt. Insgesamt 1,4 Milliarden User nutzten die App zwischen September 2015 und Februar 2016. Im selben Zeitraum konnte die gesamte Online-Fashion-Branche eine 18-prozentige Gewinnsteigerung auf 26,5 Millionen Euro erzielen.

 

Die Studie bestätigt diesen Trend: 55 Prozent der Unternehmen sagen, dass sie eine Steigerung der Transaktionen erwarten, wenn sie die Leistung ihrer wichtigsten Applikationen um das Doppelte steigern könnten1.

 

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Im Hinblick auf ungeduldige Kunden ist das wichtigste Ergebnis der Studie die Verbesserung der Kundenzufriedenheit (63 Prozent geben das an) und damit verbunden eine Steigerung der Kundenbindung. Denn eine hohe Kundenbindung beschert einem Unternehmen bekanntlich nicht nur einmal Gewinn, sondern mehrmals. Jedes Unternehmen weiß auch, dass es um einiges teurer ist, neue Kunden zu gewinnen, als bestehende zu behalten.

 

Immer höhere Kundenerwartungen, vor allem die wachsende Ungeduld von App-Nutzern, zwingen Unternehmen dazu, ihre Applikationsleistung zu optimieren und einen neuen Ansatz zu verfolgen. Der Druck auf die IT-Abteilung wächst umso mehr, je fortschrittlicher Anwendungen werden und je mehr Endgeräte sie unterstützen müssen. Ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sich die Investitionen in Standardanwendungen sowie mobile oder cloudbasierte Applikationen lohnen.

 

Nur 29 Prozent der IT-Abteilungen von e-Commerce-Unternehmen sind davon überzeugt, dass ihre Unternehmensanwendungen bei hoher Auslastung ihre Service Level Agreements (SLAs), die meist Ladegeschwindigkeiten und Latenzzeiten einschließen, erfüllen können1. Das liegt auch daran, dass diese SLAs höchstwahrscheinlich durch Bounce- und Conversion-Rates beeinflusst werden, wobei Smartphones mit 1,18 Prozent die niedrigste Konversionsrate aller Geräte aufweisen.

 

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Konversionsraten verbessert werden können, aber keine davon verbessert die Qualität des Angebots. Applikationsoptimierung kann zumindest die Leistung der Anwendung steigern und die Reaktionsgeschwindigkeit verkürzen – und das kann ein echter Deal-Breaker sein. Aber das Problem wird nicht gelöst, indem man einfach mehr Serverkapazität oder Application Delivery Controllers (ADCs) aufwendet. Dies ist zudem sehr zeitintensiv und teuer, insbesondere dann, wenn sie nicht nur zu Hauptgeschäftszeiten eingesetzt werden.

 

Virtuelle ADCs (vADCs) können die kostspieligen Risiken einer Überversorgung vermeiden und die Bereitstellung von Applikationen – auch mobilen – steuern. Brocade vADC-Lösungen ermöglichen IT-Abteilungen Workloads je nach Bedarf zu skalieren, um eine zuverlässige und reaktionsschnelle Leistung zu gewährleisten und das zu erheblich niedrigeren Kosten als bei Hardwarelösungen.

 

 

 

Die vADC-Lösungen von Brocade optimieren die Anwendungsleistung und senken gleichzeitig die damit verbundenen Kosten. Zudem können Unternehmen ihre Gewinne durch verbesserte Kundenzufriedenheit und -Bindung steigern. Viele Unternehmen geben an, dass sie sich von einer Maximierung der Applikationsleistung eine 11-prozentige Gewinnsteigerung erwarten1. Deshalb ist es durchaus ratsam, sich näher mit vADCs zu beschäftigen.

 

Erfahren Sie im kostenlosen Whitepaper 'Maximising the Use of Business Applications' mehr über die Brocade vADC-Lösungen.

 

1 Studie Maximizing the use of business applications, Brocade 

2 Studie von PayPal/Ipsos, 2015

3 TagMan/Glasses Direct page speed and conversion study

US eMarketer research, May 2014 to May 2015 

 

Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Vanson Bourne durchgeführt. Den vollständigen Studienreport „Why Smart Organizations Maximise Application Performance 2016“ finden Sie hier.

 

Brocade gab die Studie in Auftrag, um die Herausforderungen von Unternehmen bei der Verwendung verschiedener Applikationen zu identifizieren und damit auch besser zu verstehen. Die Umfrage beschränkt sich nicht nur auf IT-Abteilungen, sondern umfasst auch die Anwenderebene. Es wurden 440 Interviews mit IT-Abteilungen und Abteilungsleitern in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern in den Vereinigten Staaten, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, China und Russland durchgeführt.